Die Gegensätze Europas
Seit jahren hört man viel von der „Spaltung der Gesellschaft.“ Und tatsächlich ist eine immer entschiedenere Fraktionsbildung seit Jahren zu beobachten.
- Links gegen Rechts
- Arm gegen Reich
- Kollektivismus gegen Individualismus
- Sozialismus gegen Kapitalismus
Ob nun social media wie oft behauptet (gerne von der Konkurrenz der Leitmedien) die Ursache dafür ist,
das internet ganz generell,
die Langeweile der Menschen,
der stagnierende oder gar rückläufige Wohlstand,
die Beobachtung selbst ist kaum bestreitbar.
Menschen werden eingeordnet in diese Kategorieren, Aussagen selbst kaum mehr verstanden.
Wer „rechts“ ist, muss stumm gemacht und verboten werden.
Wer „links“ ist, richtet unser Land wirtschaftlich zugrunde.
Wer „reicht“ ist, ist moralisch verwerflich.
Empörte Boykottaufrufe machen die Runde, weil eine Firma einer (demokratischen) Partei zu nahe stehe,
oder weil sie &bdequo;woke&ldquote; sei.
Zuhören, oder gar über Aussagen nachzudenken und zu reflektieren, daür ist keine Zeit mehr. Bei Gefallen wird geleikt, bei Nichtgefallen wird geblockt.
Emotionen steuern diese Reaktionen.
Dabei baut der Erfolg Europas der letzten Jahrhunderte auf Vernunft, die in der Lage ist, oder zumindest war, eine Symbiose aus all diesen polaren Standpunkten zu synthetisieren.
Europa war seit der Neuzeit die führende Region auf dem Globus. Technischer, damit wirtschaftlicher, damit gesellschaftlicher Fortschritt zum besseren
Der anarchische, starke Individualismus und der folgende Feudalismus wurde zum kollektiven Rechtsstaat, ohne den Einzelnen zu enteignen.
War es starker Unilateralismus, der Europa stark machte?
Deutsche Korrektheit Französichers Zentralismus Kreativität durch echte Diversität