Gehört: Balance pres. Hannes Bieger
Allzu viele neue Compact Discs wandern nicht mehr in meinen CD-Turm. Hin und wieder läuft mir dann doch eine über den Weg, die ich gern einsammle. Die neueste Errungenschaft (Empfehlung via Social Media) ist „Balance pres. Hannes Bieger“1, zwei Scheiben klassischer Synthesizerkunst.
Aufgemacht, und auf meinem kleinen auf dem Schreibtisch stehenden Majority Homerton eingelegt und abgespielt.
Yo, klingt gut.

Aber dann, heute, auf der großen Wohnzimmeranlage2, mit den beiden großen Yamo-Boxen: Da geht die Musik durch Mark und Bein. Da spürt man die Einschläge des Star Destroyer.

Fühlte mich erinnert, an die Studentenzeit, wie ich im Schlachthof im Linz zu Born Slippy auf der Galerie herumgezappelt bin3.
Und davor, an meine allererste CD (Oxygen von Jean-Michel Jarre), als ich mit den Sonobull-Boxen meiner Schwägerin mein Kinderzimmer akustisch zerlegt habe.4
Und ganz früh, als Vierjähriger, als ich die Bedienung des Plattenspielers gelernt hatte — da hab ich meine Lieblingssingle, Popcorn von Hot Butter5, aufgelegt.
Und aufgedreht, was das Ding hergab. Der Plattenspieler, meine Eltern und mein Bruder haben sicher gelitten.
Aber davon weiß ich nix.
Heute: https://balancemusic.com.au/balance-presents-one-of-europes-most-in-demand-electronic-artists-hannes-bieger/?v=5f02f0889301 ↩︎
Zum Vergleich: Das Wohnzimmer von Hannes Bieger: http://www.hannesbieger.com/studio.html ↩︎
Vor 30 Jahren: https://www.youtube.com/watch?v=XiMrrleH_hI ↩︎
Vor 40 Jahren: https://jeanmicheljarre.com/music/oxygene ↩︎
Vor 50 Jahren: https://www.youtube.com/watch?v=YK3ZP6frAMc ↩︎